Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Weiss steht für Reinheit,…

… Rot für das Blut, das Kollektiv für Freundschaft, Ehre, Stolz und Mut

Die Symbolik dieser Jubiläums-Choreo von „Collettivo Bianco Rosso“ aus Cottbus ist kaum zu missverstehen, auch wenn man nicht so genau über deren Gesinnung und die Beziehungen zu den „NS-Boys“ Bescheid weiß.

Wut im Kopf – Ansatzpunkte zu einer Theorie des Wutbürgertums


Als Wutbürger werden Leute bezeichnet, von denen man lange Zeit nicht bemerkte, dass sie unzufrieden seien, sie gehen einem Stereotyp nach üblicherweise nicht auf die Straße, um für oder gegen etwas zu demonstrieren. Sie sind im Großen und Ganzen unauffällig, gehen einem geregelten, eben bürgerlichen Leben nach, es geht ihnen wirtschaftlich nicht schlecht, sie sind oft mit durchschnittlichen bis gehobenen Bildungsnachweisen ausgestattet. Dennoch, und dies fiel besonders im Zusammenhang mit den Protesten gegen den Bahnhofsneubau in Stuttgart 2010/2011auf, regen sich diese Leute anscheinend urplötzlich intensiv über Dinge auf, engagieren sich sichtbar und mit einem gewissen Wahrnehmungszwang in der Öffentlichkeit, behaupten staatsbürgerliche Rechte und Privilegien, beziehungsweise fordern diese “zurück” und legen dabei eine Tendenz zur Rabiatheit an den Tag, die man von ihnen nicht erwartet hätte.

Stumpfe Pöbelei

Manchmal muss man einfach nachtreten.

Feuer und Flamme

Dass man selbst auf Punkrock-Konzerten nicht mehr rauchen darf, ist bereits üblich geworden. Es kann nicht mehr lange dauern, bis es auch da nur noch Sitzplätze gibt und alkoholfreies Bier. Denn was für die einen Pogo ist und Spaß, ist für die anderen der Untergang des Abendlandes. Was, wenn man nur gepflegt den dargebotenen Kompositionen der Künstler lauschen möchte? Was, wenn Kinder zwischen so eine besoffene, tanzende Punkermeute geraten? Wie soll man denn da mit der ganzen Familie hingehen? Die Antwort auf diese Fragen ist einfach: Gar nicht, bleib zu Hause! Wer einen Sonntagsausflug mit Kind, Fiffi und Picknickkorb machen möchte, soll die frisch geputzten Räder aus dem Keller holen (Fahrradhelme nicht vergessen!) und ins Grüne fahren (nur nicht ins Umland, wo die Nazis sind!), den aufgeräumten Park bestaunen (aber nicht die befestigten Gehwege verlassen!), dort sein Schinkenbrot rausholen (wenn es Bio und ohne Zusatzstoffe ist!) und eine Limo trinken (aber Vorsicht vor den Wespen!). Kurz: Es ist das gute Recht der Menschen, sich eine möglichst sichere, geregelte und kontrollierte kleine heile Welt um sich herum zu wünschen, aber das Paradies solcher Leute ist meine Hölle. Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der jedes Risiko beseitigt, jede Gefahr gebannt ist, ohne Überraschung, ohne Erschütterung, kontrolliert und angeleint; die Welt ein großes Paderborn, eine sterile Adrian-Monk-Wohlfühloase. (mehr…)

Männertag

Werde Naziblockiererin!

Die Grünen suchen offenbar professionelle Naziblockiererinnen. Ob ich mal nach der Bezahlung frage?

extrem_ist_in

Über den Sumpf und sein „anliegen“

Immer wenn in Würzburg einmal ausnahmsweise etwas richtiges geschieht, wird man erleben, dass ein bestimmtes Milieu alles tun wird, um es zu verhindern. Dieses Milieu besteht aus angeblich wohlmeinenden Menschen, caritativ und sozial engagiert, auch irgendwie links, mehr oder weniger, und es spannt sich von der KHG zur Linkspartei, von Teilen der Antifa zur ÖDP. Die Personen wechseln, die Strukturen bleiben. Dieses Milieu entspricht mehr oder weniger dem, was wir gewohnt waren, den Sumpf zu nennen, und es erstreckt sich aus Gründen, die sich jeder Begreifbarkeit entziehen, von an sich irrelevanten Grüppchen, die öffentlich nicht einmal einen Namen haben, zu einer gewissen Schicht von Leuten, deren „gesellschaftliches Engagement“ sie zu einem festen Bestandteil der Vorzimmer der Verwaltung gemacht haben; aus welcher Kombination dieses Milieu einen gewissen Abglanz von Relevanz zu beziehen scheint, der seine paradoxe Existenz erleuchtet.

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Liebe macht frei?

Hans-Peter Uhl

Wer den innenpolitischen Sprecher seiner Fraktion im Bundestag noch nicht kennt, dem möchte ich ein paar seiner Aussagen präsentieren:

Erinnern kann nicht bei der schonungslosen Aufdeckung von Verbrechen unter der Nazi-Herrschaft stehen bleiben. Denn diese Form der Erinnerung ist meist unvollständig: Der Verbrechen der Deutschen wird gedacht, aber die Verbrechen an Deutschen werden ausgeblendet.

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